Jetzt weiß ich auch, warum du immer so blass bist. Und ich dachte, das kommt davon, dass man unter der Bettdecke mit den vielen hübschen Frauen kein Sonnenlicht sieht…
das liegt an beidem. während die bitches sich regenerieren, guckt der doc schnell noch die sportschau, während er lässig mit einer 20 kg hantel spielt und mit der anderen hand wie im wahn ein sudoku-rätsel nach dem anderen in unter 10 sekunden löst…
gestern nachmittag wurde ich in der albertina von einigen wildgewordenen germanistik studentinnen umstellt. es hieß man wisse das ich den doc kenne. ich solle sofort seine telefonnummer rausrücken. “es gäbe da was zu klären” –
man weiß erst was loyalität wirklich ist, wenn man den doc kennt.
darum habe ich nichts gesagt. es kam zu einer wilden schlägerei. mir wurden rücken und gesicht zerkratzt. mehrere linguistik handbücher wurden auf meinem kopf in zwei teile zerschlagen. (diese bücher haben teilweise mehr umfang als anatomienachschlagewerke). und als “nachschlagewerke” wurden diese linguistikbücher tatsächlich verwendet. mir lief der schweiss am ganzen körper herunter. überall blutete ich aus offenen wunden. mir wurde für sekunden schwarz vor augen.
mittlerweile hatte sich die meute um mich vergrössert. einige studentinnen aus dem historischen seminar hatten von dem kampf wind bekommen. sie waren sofort herangestürzt als sie erfuhren, das es um den doc ging. man wollte an ihn herankommen. sie wollten sich wollüstig auf seinen v-förmigen oberkörper stürzen. sie wollten sich auf ihn draufstülpen. wie im wahn. doch dazu brauchten sie seine nummer. sie versprach zumindest einen hoffnungsschimmer, endlich an den DOC MICEBASE heranzukommen. und ich war jemand der sie hatte. und ihnen war jedes mittel recht um daran zu kommen.
“hört mal versucht es doch über facebook” stammelte ich. ich merkte das sich einige backenzähne durch die heftigen schläge der wilden furien gelöst hatten. ich spuckte sie auf den teppich der albertina. “wir kennen seinen richtigen namen nicht – und das weißt du genau! niemand kennt den wahrhaftigen namen des doc micebase!” erwiderten sie und kamen bedrohlich näher. der ring um mich wurde immer kleiner. auf einmal krachte es hinter mir. reflexartig drehte ich mich um. karl schleuderte einen der computer des rechnerpools in die menge. er hatte die lage sofort erkannt und war mir zur hilfe geeilt. die studentinnen fauchten wild und stieben auseinander. eine besonders grobe studentin des 9. fachsemester fing den rechner auf. dabei geriet ihr gesamtes körperfett in wallung. sie lachte hämisch und schleuderte den rechner zurück. karl wurde quer bis zur ausleihe geschleudert. er krachte gegen das kartenlesegerät und verlohr das bewusstsein. mir war klar ich war verloren. jetzt gab es niemanden der mir helfen konnte.
schon spürte ich die erste hand auf meiner schulter. man griff nach meinem linken arm. sie versuchten ihn auf den rücken zu drehen. einem polizeigriff ähnlich. dann spürte ich einen heftigen tritt in der lendengegend. jemand stach mir mit einem spitzen lilagefärbten fingernagel ins rechte auge. dann spürte ich wie sie in meine hosentaschen wollten. dort wähnte man mein handy. in diesem war die nummer des docs gespeichert. gerade wollte mein gehirn – dieser tortur nicht gewachsen – die arbeit einstellen als ich merkte wie die meute wie eine plötzlich aufkommende brise sich um mich herum verflüchtigte. hände die mich eben noch getragen hatten – nur um in meinen taschen zu wühlen oder um eventuelle verstecke an meinem körper abzutasten – verschwanden und mein körper gab sich ganz der schwerkraft hin. ich öffnete die augen. da stand er über mir. der doc. mit einem kaffee in der linken und einem buch in der rechten hand grinste er mich an.
“junge – hier nur rumliegen ist keine gute idee. man muß was tun um weiterzukommen. nicht nur faul herumgammel. sie mich an: die ganze nacht war ich in der feinkost. und viel geschlafen hab ich sowieso nicht. wie nie an einem wochenende. du verstehst mich. aber trotzdem stehe ich 9.oo uhr fit wie ein turnschuh vor der albertina und zieh mir all den heißen stoff rein den diese französischen und russischen philosophen verfasst haben.” mit den worten “komm hoch mein freund” reichte er mir die hand und zog mich scheinbar ohne jede kraftanstrengung auf die beine. es war ein regelrechtes emporschweben. mir war immer noch ein wenig schwindelig aber ich nahm sie war: wie sie sich wie hyänen hinter bücherregalen verschanzten. durch sprachwissenschaftliche literatur zum doc hinüberschielten, so taten als würden sie was ausleihen oder am computer recherchieren nur um jede mögliche sekunde zu nutzen um dem doc hinterherzustarren.
gefährlich ists den leu’ zu wecken,
tödlich ist des tigers zahn.
doch der schrecken aller schrecken!
sind die fraun’ in ihrem wahn.
hey!
das is doch mein Berufsfeld….wo hast du das Foto von mir her….oder ist das dor Axn?…was macht Axn in meinem Bett ?!
die Legenden um Dr. Micebase wuchern und ranken immer weiter
Armer Dr. Micebase.
Jetzt weiß ich auch, warum du immer so blass bist. Und ich dachte, das kommt davon, dass man unter der Bettdecke mit den vielen hübschen Frauen kein Sonnenlicht sieht…
das liegt an beidem. während die bitches sich regenerieren, guckt der doc schnell noch die sportschau, während er lässig mit einer 20 kg hantel spielt und mit der anderen hand wie im wahn ein sudoku-rätsel nach dem anderen in unter 10 sekunden löst…
Der schmollt!
…und onaniert!
gestern nachmittag wurde ich in der albertina von einigen wildgewordenen germanistik studentinnen umstellt. es hieß man wisse das ich den doc kenne. ich solle sofort seine telefonnummer rausrücken. “es gäbe da was zu klären” –
man weiß erst was loyalität wirklich ist, wenn man den doc kennt.
darum habe ich nichts gesagt. es kam zu einer wilden schlägerei. mir wurden rücken und gesicht zerkratzt. mehrere linguistik handbücher wurden auf meinem kopf in zwei teile zerschlagen. (diese bücher haben teilweise mehr umfang als anatomienachschlagewerke). und als “nachschlagewerke” wurden diese linguistikbücher tatsächlich verwendet. mir lief der schweiss am ganzen körper herunter. überall blutete ich aus offenen wunden. mir wurde für sekunden schwarz vor augen.
mittlerweile hatte sich die meute um mich vergrössert. einige studentinnen aus dem historischen seminar hatten von dem kampf wind bekommen. sie waren sofort herangestürzt als sie erfuhren, das es um den doc ging. man wollte an ihn herankommen. sie wollten sich wollüstig auf seinen v-förmigen oberkörper stürzen. sie wollten sich auf ihn draufstülpen. wie im wahn. doch dazu brauchten sie seine nummer. sie versprach zumindest einen hoffnungsschimmer, endlich an den DOC MICEBASE heranzukommen. und ich war jemand der sie hatte. und ihnen war jedes mittel recht um daran zu kommen.
“hört mal versucht es doch über facebook” stammelte ich. ich merkte das sich einige backenzähne durch die heftigen schläge der wilden furien gelöst hatten. ich spuckte sie auf den teppich der albertina. “wir kennen seinen richtigen namen nicht – und das weißt du genau! niemand kennt den wahrhaftigen namen des doc micebase!” erwiderten sie und kamen bedrohlich näher. der ring um mich wurde immer kleiner. auf einmal krachte es hinter mir. reflexartig drehte ich mich um. karl schleuderte einen der computer des rechnerpools in die menge. er hatte die lage sofort erkannt und war mir zur hilfe geeilt. die studentinnen fauchten wild und stieben auseinander. eine besonders grobe studentin des 9. fachsemester fing den rechner auf. dabei geriet ihr gesamtes körperfett in wallung. sie lachte hämisch und schleuderte den rechner zurück. karl wurde quer bis zur ausleihe geschleudert. er krachte gegen das kartenlesegerät und verlohr das bewusstsein. mir war klar ich war verloren. jetzt gab es niemanden der mir helfen konnte.
schon spürte ich die erste hand auf meiner schulter. man griff nach meinem linken arm. sie versuchten ihn auf den rücken zu drehen. einem polizeigriff ähnlich. dann spürte ich einen heftigen tritt in der lendengegend. jemand stach mir mit einem spitzen lilagefärbten fingernagel ins rechte auge. dann spürte ich wie sie in meine hosentaschen wollten. dort wähnte man mein handy. in diesem war die nummer des docs gespeichert. gerade wollte mein gehirn – dieser tortur nicht gewachsen – die arbeit einstellen als ich merkte wie die meute wie eine plötzlich aufkommende brise sich um mich herum verflüchtigte. hände die mich eben noch getragen hatten – nur um in meinen taschen zu wühlen oder um eventuelle verstecke an meinem körper abzutasten – verschwanden und mein körper gab sich ganz der schwerkraft hin. ich öffnete die augen. da stand er über mir. der doc. mit einem kaffee in der linken und einem buch in der rechten hand grinste er mich an.
“junge – hier nur rumliegen ist keine gute idee. man muß was tun um weiterzukommen. nicht nur faul herumgammel. sie mich an: die ganze nacht war ich in der feinkost. und viel geschlafen hab ich sowieso nicht. wie nie an einem wochenende. du verstehst mich. aber trotzdem stehe ich 9.oo uhr fit wie ein turnschuh vor der albertina und zieh mir all den heißen stoff rein den diese französischen und russischen philosophen verfasst haben.” mit den worten “komm hoch mein freund” reichte er mir die hand und zog mich scheinbar ohne jede kraftanstrengung auf die beine. es war ein regelrechtes emporschweben. mir war immer noch ein wenig schwindelig aber ich nahm sie war: wie sie sich wie hyänen hinter bücherregalen verschanzten. durch sprachwissenschaftliche literatur zum doc hinüberschielten, so taten als würden sie was ausleihen oder am computer recherchieren nur um jede mögliche sekunde zu nutzen um dem doc hinterherzustarren.
gefährlich ists den leu’ zu wecken,
tödlich ist des tigers zahn.
doch der schrecken aller schrecken!
sind die fraun’ in ihrem wahn.